Auf einem Etikett sollten im Idealfall sämtliche wichtigen Informationen stehen, die zum Einschätzen eines Weines notwendig sind.
Das sind:
Erzeuger
Der Produzent des Weins
Abfüller Muss nicht gleich dem Erzeuger sein. Abfüllanlagen sind teuer und daher oft nur was für Spezialisten.
Anbauland Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und wie sie alle heißen...
Anbaugebiet Die regionale Eingrenzung des Gebiets: In Deutschland gibt es 13 verschiendene Anbaugebiete (Nahe, Rheingau etc.) In Italien oder Frankreich sind Anbaugebiete geschützt.
Daher geben dort die Nennungen auch Auskunft über Herstellungsqualitäten (DOC, DOCG, AOC etc.) oder Weintyp (Ausbau, Rebsorte etc.)
Lage Am besten bei mir im Weinregal ;-))) Ernsthaft: Die Lage ist die engste genannte Einkreisung des Anbaugebiets. Ist auf dem Etikett allerdings eher die Ausnahme...
Alkoholgehalt Die Angabe des Alkoholgehalts ist in allen Weinbauländern der Welt Pflicht!
Rebsort(en)
Wird meistens deutlich auf dem Etikett vermerkt. In wenigen Ausnahmen wird auf die Nennung verzichtet, wenn bereits aus der Anbauregion hervorgeht,
aus welchen Trauben der Wein nur bestehen darf.
Prädikat/Klassifizierung Viel Pfusch, trotzdem als Orientierungsmöglichkeit brauchbar.
Klassifizierungen sind international nicht einheitlich. Daher finden
Sie mehr Infos zu den einzelnen Ländern unter Anbaugebiete.
Flascheninhalt In der Regel 0,75 l. Manchmal mehr, manchmal weniger...
Jahrgang Ist klar.
Grad der Süße Wird hauptsächlich in Deutschland oder Österreich mit auf das Etikett gepackt.
Steht auf einem deutschen Wein keine Angabe zum Süßegrad, ist der eher süß.
Grundsätzlich gilt allerdings: Hinter einem schönen Etikett verbirgt sich nicht automatisch ein guter Tropfen ;-)))